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Dialog um den Steinkohleausstieg im HKW München Nord

SWM und das Bündnis zum Bürgerbegehren „Raus aus der Steinkohle, München“ suchen nach gemeinsamem Weg

 

Am Montagabend gab es auf Einladung der SWM-Spitze ein erstes Gespräch zwischen den Stadtwerken München (SWM) und dem Bündnis Bürgerbegehren „Raus aus der Steinkohle, München“. Über 25 Organisationen tauschten mit der Geschäftsleitung die Sichtweisen und Argumente aus. Es besteht Einigkeit darüber, dass der Steinkohle-Block des Heizkraftwerks Nord das mit Abstand größte CO2-Einsparungspotenzial der Stadt bietet. Bezüglich der Laufzeit des Steinkohlekraftwerks gab es aufgrund der unterschiedlichen Sichtweisen noch keine Einigkeit.

Überprüfung der Annahmen und Neuberechnung für die Kohle-Ausstiegsszenarien

Das Bündnis „Raus aus der Steinkohle, München“ sieht deutlich geänderte Rahmenbedingungen, die eine Neuberechnung der Ausstiegsszenarien der SWM rechtfertigen.
So fördert z.B. das neue, nationale KWK-Gesetz Kraft-Wärme-gekoppelte Gaskraftwerke welche Kohlekraftwerke ersetzen mit bis zu 3,7 Cent/kWh. Die Kohle-Kritiker gehen davon aus, dass die Preise für CO2-Zertifikate ab 2020 stark ansteigen werden, weshalb jetzt die Voraussetzungen für den Ausstieg aus der Kohle geschaffen werden müssen. Ansonsten wäre es nach Überzeugung der Initiatoren ein großes finanzielles Risiko für die SWM und die Münchner Bürgerschaft. Deswegen soll gemeinsam der ökonomische Teil des Gutachtens mit diesen Rahmenbedingungen erstellt werden.

Wie will man CO2 als Verursacher von zukünftigen Klimaflüchtlingen bewerten?

Zudem darf man aus Sicht des Bündnisses den Zusammenhang zwischen den Münchner CO2-Emissionen und künftigen Klima-Flüchtlingen nicht ignorieren, was daher neben den ökonomischen Aspekten in die Überlegungen der Stadt einfließen muss.

Das Ergebnis ist die beiderseitige Bereitschaft gemeinsam und vertrauensvoll an verschiedenen Themen vertiefend zu arbeiten und schon in 14 Tagen das nächste Treffen einer Arbeitsgruppe anzusetzen.


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